Mittwoch, 28. Februar 2007

S C H N E E / S N O W


Habe ich den „Winter“ in Deutschland noch ohne Schnee erlebt, komme ich heute doch glatt mit Schnee in Kontakt! Auf meiner Ausfahrt zum Mt. Laguna, ca. 45km im Landesinneren gelegen und knapp 2.000m hoch, finde ich vereinzelte Schneefelder und schieße gleich ein Foto davon.

I came over here in order to leave the German winter behind and had not seen any snow this winter in Frankfurt. Thus it even more surprised me to see snow over here. In California! One of my longer bike rides takes me out to Mt. Laguna and to an altitude of more than 6,000 ft. When I see the first small areas covered with snow I immediately take a picture.

Dienstag, 27. Februar 2007

My car is my Castle

Ja, auch ich habe das mittlerweile verinnerlicht! Auch wenn ich in Frankfurt bislang immer ohne eigenes Automobil ausgekommen bin, hier wäre das unmöglich! Mein einfacher Weg zur Arbeit misst 22km. Fahrradwege gibt es keine und von einem funktionierenden ÖPNV kann man hier leider nicht reden. Wie weit es zu den von mir besuchte Sportstätten ist, möchte ich gar nicht erst kundtun!

Eine der seltsamsten Erfindungen dieses automobilverrückten Landes sind sicherlich die Drive-Thru-Geldautomaten! Zwar kann man sich als Kunde sicher fühlen nicht direkt nach Erhalt des Geldes auf offener Straße überfallen zu werden. Andererseits bietet sich potentiellen Dieben doch keine bessere Gelegenheit, das vom Automaten freigegebene Geld direkt bei der Ausgabe abzugreifen. Der Kunde sitzt gefangen im Wagen, den Rest aknn man sich denken. Weder bin ich Zeuge eines solchen Delikts geworden, noch, NEIN, habe ich es selbst aufgeführt, doch halte ich es für durchaus wahrscheinlich!
Eine weitete Stilblüte der Verehrung des KfZ erfahre ich bei jedem Besuch „meiner“ Starbucks-Filiale. Grundsätzlich sollte man ja kleine Coffee-Shops unterstützen, was ich auch nach besten Gewissen tue, nur leigt direkt am Abschluß meiner Standardradrunde eben kein solche Laden, sondern eine Starbucks-Filiale mit rive-Thru.-Lane. Gerade jetzt, wo ich dies hier tippe, stehen, …. einen Moment…. sieben Autos in er Warteschlange vor dem Drive-Thru-Schalter aber kein einziger Kunde an der Theke im Innern des Cafes! Würde sich Otto-Normal-Amerikaner einmal aus seinem Hummer/SUV/Pickup herausbequemen, könnte er sich ca. 10 Minuten Wartezeit ersparen. Das aber will er gar nicht, FALSCH, das KANN er gar nicht mehr. Die durchschnittliche Entfernung, die ein US-Amerikaner am Tag zu Fuß zurücklegt beträgt laut Statistik unter 400m!
Während ich dies hier tippe, fühle ich mich ähnlich wie Bill Bryson, dessen Buch „I am a Stranger Here Myself“ ich gerade lese. Darin hat er Kolumnen zusammengestellt, die er für eine englische Zeitung schrieb, nachdem er nach 20 in England verbrachten Jahren, wieder in die USA zurückkehrt. Ja, mir fallen teilweise dieselben Sachen auf, nur formuliere ich schlechter! Also: Dieses Buch sei jedem Leser dieser Zeilen wärmstens empfohlen!

Yes, even I have accepted that life without a car in SD is nearly impossible. Back in Frankfurt I could get by without a car for nearly all my life but over here: No Way! I live in SD and work in SD but still have to commute some 20km to work. There are no bike lanes to speak of and let’s not address the topic of public transportation. It virtually does not exist!

But let’s get to a few funny points of this car mania of the Americans.
First: The Drive-Thru- ATM. Given, you are not much likely to be a victim of a hit & run if you can safely drive away from the ATM without ever exiting your car. But then how much easier could it be to just grab the bills as they are disbursed?

Second: Drive-Thru-Starbucks
There is one Starbucks shop I nearly always stop by at the end of a bike ride. There are chairs outside and in the afternoon the sun warms the place very comfortably. So each time I enter the shop to buy my coffee I seem to be the only customer inside the shop. Outside in the Drive-Thru-Lane on the other hand are at least five cars lining up! They wait, I have checked, an average of nine minutes for their coffee where they could just hop out of the vehicle, walk in and get the coffee within one third of the time. Ridiculous!

Donnerstag, 15. Februar 2007

Outlet-Malls




Wie immer, wenn ich hier in USA bin, MUSS ich eine Outlet-Mall besuchen. Las Amerikas (http://www.lasamericas.com/) , nicht mal 100 Meter von der Grenze zu Mexiko entfernt ist die größte dieser Art um San Diego herum.
Über alle 122 Geschäfte in der Mall zu berichten würde zu lang dauern, also werde ich mich beschränken: 1. sprechen die Verkäufer/innen hier eher spanisch als englisch, was daran zu liegen scheint, dass hier viele Mexikaner einkaufen. 2. Im Polo Ralph Lauren Outlet kaufe ich nach fast unendlich langer Überlegungszeit (mich schreckt der Polospieler auf dem Hemd einfach wegen seiner Klischeewirkung ab) ein Hemd, muss aber an der Kasse fast ebenso lange warten. Das liegt daran, dass der Kunde vor mir insgesamt 150 Poloshirts ersteht.

Auf meine etwas erstaunte Frage, welche Sportmannschaft der Kunde denn ausstatten will, entgegnet der Verkäufer, dass hier insbesondere am Wochenende viele Einkäufer größerer Einzelhändler in anderen amerikanischen Städten einfliegen, um für $ 14,99.- Ware zu erstehen, die sie dann zum Sonderpreis von $ 39,99.- zuhause verkaufen. Beträge von über $ 10.000 seien da keine Seltenheit.

Just like every visitor to the USA I have to visit an outlet center on each of my visits. This time it took me to http://www.lasamericas.com/ a mere 100m away from the Mexican border.
To report on all 122 outlet shops of the mall would just be too much so I’ll limit my journal entry to a few notable facts: 1. Spanish is the dominant language here. IT seems, even if it is not really probable that quite a few Mexicans come here to shop. 2. Sometimes you have to wait hours at the checkout. The gentleman in front of my at the checkout of the Polo Ralph Lauren Shop buys about 150 items which take a long time to scan. When I ask the salesperson at the checkout the manager of which baseball team the customer in front of me was, he has a quite different explanation: many a manager of large stores in other major cities of the US fly over to this very outlet shop to buy items they resell at their own store back in, say, Denver, Colorado.

Freitag, 9. Februar 2007

It never rains in southern California

Schönes Lied, leider nicht ganz wahr. Es mag zwar sein, dass es in SD nur 30 Regentage pro Jahr gibt, jedoch fallen die fast zur Gänze in die Monate Januar bis Mai, also wird es hier auch ein paar geben. Am 9. 2. ist so ein tag, der einen vom Pazifik kommenden Dauerregen bringt und, was mich etwas überrascht ein völliges Verkehrschaos auslöst. War ich mit RL bei trockener Straße einer der langsamsten Fahrer auf dem Highway, so bin ich mit gleich bleibender Geschwindigkeit im Regen auf einmal permanent dabei, zu überholen. mir wird aber auch schnell klar, dass die Straßen hier einfach nicht für solche Verhältnisse gebaut sind: es gibt kaum Abflussmöglichkeiten für das Wasser und der Fahrbahnbelag ist sehr glatt, was selbst bei moderatem Regen zu sehr schlechter Sicht führt, da von den Fahrzeugen viel mehr Gischt aufgewirbelt wird als auf der deutschen Autobahn. Als dann drei Autos miteinander Kegeln spielen trete auch ich mal lieber aufs Bremspedal.

What a promising song. To my demise it is not true at all times! Yes on average there are just about 30 days with any noticeable amount of rainfall in SD any given year but these almost all fall into the months I will be spending here.
It happened yesterday that a “storm”, as the Americans call it (Europeans would call it an average day of moderate rain), “hit” SD.
Much to my surprise this resulted in utter chaos on the streets! On dry roads I am always one of the slowest drivers around as I try to keep my gas bill low i.e. I abide to the speed limits. But on that rainy day I suddenly found myself overtaking car after car as locals took to the highway with less than 50 ml/h. At first I thought that they are just not used to driving in the rain. But then I saw the first two accidents that had occurred on roads very slippery from all the oil that had been washed away by the rain and I noticed that the roads here are just not built to cope with a considerable amount of rain. There is just not enough drainage for all the water and so there will be pools in the middle of a highway even if it does not rain really hard. I learned my lesson and now, just like everyone else drive a little slower in the rain.

Montag, 5. Februar 2007

FAST FOOD!

OK, das musste kommen, die Auflistung der Schnellrestaurants, die ich innerhalb der ersten Woche besucht habe:
In ‘n out Burger
Carl’s Junior
Tacco Bell
Jack in the Box
McDonalds
Buger King
Krispy Kreme Donuts
KFC

tbc.

Und nein, ich hab bislang nicht zugenommen, das liegt aber allein an der seit meiner Ankunft hier erhöhten täglichen Sportdosis.


OK, here a list of all fast food restaurants I already had meals at:

In ‘n out Burger
Carl’s Junior
Tacco Bell
Jack in the Box
McDonalds
Buger King
Krispy Kreme Donuts
KFC

tbc.

Tri Club Meeting mit / with Macca

Schon wieder Triathlon-Talk, sorry! ;-)
Dem hiesigen Triathlonclub war ich ja schon im Dezember beigetreten und hatte über deren Verteiler auch eine Unterkunft gesucht. Heute ist das Januar-Clubtreffen, bei dem Chris McCormack, Hawaii-2. des vergangenen Jahres einen Vortrag halten wird.
Zuerst aber hole ich meinen Clubausweis ab und werde gleich, wie hier in USA üblich mit „Swag“ (US-amerikanisch für nutzlosen Krimskrams, in diesem Fall Laufmütze, Radflasche und ein paar Energieriegel) überhäuft.
Macca, so sein Spitzname, gibt, angeleitet von Bob Babbit einen Durchgang durch seine Karriere. Insgesamt ist das unterhaltsam gemacht und man muss einem Australier eben auch den Sprachvorteil gegenüber deutschen Athleten zugestehen, wenn es darum geht, amerikanische Fans zu gewinnen. Am Ende des Vortrags geht er dann auf die Konfrontation mit Normann Stadler nach dem Ironman letztes Jahr ein und schiebt ihm da geschickt die Schuld zu. Nach dem Rennen hatte Stadler ihm Windschattenfahren vorgeworfen, was er vehement bestreitet. Da er auch von den Kampfrichtern weder Verwarnt wurde noch eine Zeitstrafe erhielt, findet er hier viele Leute, die seine Version abnicken.

Triathlon-Talk again, sorry. ;-)
Prior to the Lambs gracious offer to put me up I had become a member of the Tri Club here in San Diego in order to search for accommodation during my stay here. Today the Club holds its January Club meeting I really wanted to attend because of two reasons. The first is to pick up my membership card, the second is to hear today’s speaker. When I pick up my membership card I once again am amazed at all the free stuff no one needs the Americans give away at every occasion. They call the stuff “swag”!
Today’s speaker it is one of the world’s best long distance Triathletes, Australian Chris McCormack. He is quite a smart guy and eloquent as well. He basically tells the story of his career which is quiet interesting and entertaining. At the end he and the host, Bob Babbit again address the drafting issue of last years race in Hawaii and well… to elaborate on that would just be too much. If you like, look it up in ww.slowtwitch.com.

Sonntag, 4. Februar 2007

Super(Bowl) Sunday / Super Sunday

Für Super Sunday steht eine Einladung von Carl Fabian, einem mit Mark befreundeten Anwalt ins Haus, der alle drei, Katrin, Tina und mich zu sich nach Hause eingeladen hat. Das Haus ist an einem der vielen Canyons von SD gelegen und obwohl mitten in der Stadt, sehr ruhig! Beide, Carl und seine Frau Linda empfangen uns sehr herzlich, haben zunächst Fingerfood aufgefahren und Linda serviert später einen, wie bei Amerikanern wohl üblich eher fade gewürzten Nudelauflauf.

Die überraschenden Fakten des Tages:

Hier sind viele Zuseher mehr an den in den Pausen des Spiels eingespielten Werbeclips interessiert als am Spiel selbst. Wenn dann auch noch ein „Dog-Commercial!!!!“ gesendet wird, rennen alle wie wild vor den Bildschirm! Das besondere dieser Spots ist seltsamerweise, dass die Handlung rein gar nichts mit dem Produkt zu tun hat und allein die Einblendung am Ende des Spots auf das Produkt hinweise. Zumeist sind es Biermarken.
Nach „Nipplegate 2004“ wird im amerikanischen Fernsehen keine einzige Sendung mehr ohne Zeitverzögerung ausgestrahlt, damit die Zensur im Notfall Schimpfworte oder blanke Brüste stumm schalten oder ausblenden kann.

Amerikanische Anwälte sind, auch wenn sie schon Jahrzehnte im Geschäft sind, nervlich völlig zerstört, wen es auf einen „jury trial“ zugeht. Carl wurde, als die Begeisterung über das Spiel abebbte, sofort zu einem nervlichen Wrack, da er tags darauf vor Gericht erscheinen musste. Gut, es könnte sein, dass er uns aus seinem Haus haben wollte, aber eigentlich waren wir ganz nett.


We are here in the US on Super Sunday so we’ll watch the Super Bowl. A friend of Mark, another lawyer called Carl has invited us (Katrin, Tina and me) to watch the game with him and his wife Linda.
Their house is virtually hidden in one of San Diego’s many canyons and despite of being only a ten minute drive from downtown it is a surprisingly quiet neighbourhood. Once again I am stricken by the hospitality of Linda and Carl (“With a “C” not a “K”!”) and about everyone I meet here. Once again I am stuffed (no harm intended here) with (really good) food.
There is a few facts noteworthy about this day:

It seem many a viewer, Linda and Carl included, is more interested in the new commercials that premier during the Super Bowl that in the game itself. Especially when someone shouts out:”DOG-Commercial!” People stream to the TV from all over the house to watch the commercial in which there is no connection whatsoever betreen what funny thing th dog does and the promoted goods.

Ever since the 2004 “Nipple Gate” incident not a singe program on US-TV is broadcasted “live” anymore. The is a delay of a few seconds in which the censors can erase any offending acts that would otherwise be televised into the homes of hundreds of millions of the secred people.

American layers, even if they have already been working for decades can be just plainly terrified by the fact they have a jury trial coming up. Carl was our example on Super Sunday.

Freitag, 2. Februar 2007

Endurance Sports Awards

Vom Competitor Magazine werden hier jährlich die Endurance Sports Awards an ausgewählte Ausdauersportler vergeben. Die Verleihung findet in Sea World statt und ich habe auf die letzte Minute noch eine Karte bekommen.
Das ganze beginnt mit einem „Dinner“, das sich aber als SB-Buffet unter freiem Himmel herausstellt. Das Essen aber ist gut, weshalb ich mich an dieser Stele nicht beschweren will! Wieder gibt’s Swag, diesmal für mich eine große Tasche für Schwimmzeug in P.I.N.K.! Nun denn…
Moderiert wird die Show wieder von Bob Babbit, diesmal zusammen mit Paul Huddle, DEN zwei Tria-Urgesteinen hier in SD. Leider verleihen sie auch an fragwürdige Personen Preise: Der Preis für den besten Radfahrer geht in diesem Jahr an Floyd Landis, was bei mir und einigen anderen im Saal nur Kopfschütteln auslöst! Bemerkenswert ist auch der Preisträger des „Humanitarian Awards“ an Lt. Andrew Baldwin, den nächsten Protagonisten der „Bachelor“-Show im US-Fernsehen. Einen solchen aalglatten Menschen hatte ich bis heute nicht gesehen. Aber hier der link, um sich eine eigene Meinung zu bilden: http://www.andybaldwin.net/ ; http://www.endurancesportsawards.com/itinerary.php

Southern Californian endurance sports magazine „Competitor“ each February holds its own Endurance Sports awards at Sea World, San Diego. At the last minute I acquired a ticket and went there at 6 p.m. The thing started off with an outside “dinner” Germans would call buffet before the awards ceremony was held indoors.
Bob Babbit hosted the event again just like the Club Meeting last Thursday. The wholt thing was quite interesting if not for two rather questionable Awards. The award for Cyclist fo the Year 2006 went to Floyd Landis who tested positive for testosterone on one of the stages of last years Tour de France. The juries choice was greeted by a lot applause but, me included about one fourth of the audience just sat there shaking their heads. The Humanitarian Award went to Lt. Andrew Baldwin, the next “Bachelor” on ABCs show of the same name. Never before in my life had I seen such a smooth character. Really, the guy was not my type! To learn more about him, click here:
http://www.andybaldwin.net/ ; http://www.endurancesportsawards.com/itinerary.php

Donnerstag, 1. Februar 2007

Das Arbitration Meeting – The Arbitration meeting

Nachdem ich die Sitzung ja vorbereitet habe, steht heute die Sitzung an, wofür ich doch erstmals hier einen Anzug überziehe. Am Vormittag werden zunächst von Mark die Mandanten auf die von ihnen zu berichtenden Tatsachen eingeschworen. Insgesamt gibt’s drei Durchgänge durch den Sachverhalt, bis die Struktur einigermaßen sitzt. Danach werden sie entlassen und wir treffen uns etwas später im Büro des Arbitrators. Dort stellen sich, wie hier üblich, alle mit Vornamen vor, daran werde ich mich noch gewöhnen müssen!
Nachdem die Mandanten ihre Sicht der Dinge vorgetragen haben, beantragt der Anwalt der Gegenseite sofort etwas Ähnliches wie Klageabweisung wegen Unschlüssigkeit. Dem wird dann, was wohl auf einem Versäumnis der Mandanten selbst beruht zu unserer Überraschung stattgegeben. Auch in USA muss man wohl eine lückenlose Kausalkette zumindest vortragen, was aber nicht gelungen ist. Hmmmmm… Geschlagen verlassen wir die erste Streitschlichtung, bei der ich hier anwesend war. Zur Erklärung muss gesagt werden, das sdie Mandanten auf dieses Faktum von uns aufmerksam gemacht worden waren und trotzdem auf einem weiteren Vorgehen bestanden hatten.

I already told you about the arbitration meeting I prepared for Mark. So today was the hearing. First of all, the clients show up at the office to be briefed by Mark as to what to say in the hearing. They are to tell the story in their own words and through the preparation are to made conscious of what to tell and what to leave out. A little later we meet at the office of the arbitrator. at the meeting, all law professionals introduce themselves by their first names. A thing I still have to get used to.
To make a long story short: We lost big time! Outch! Like beaten dogs we leave; but that is life. The big problem is to have to tell the clients that the “evil” opponents just prevailed. Luckily Mark manages to do that quite professionally.

Die ersten Arbeitstage - The first days at work

Obwohl die Ausbildungsstation offiziell erst am 2.2., doch hatte Mark beim Besuch am Montag darum gebeten, schon zwei Tage vorher, also schon am 30.1. zum Dienst anzutreten. Gesagt, getan.
Das Büro besteht aus Mark, dem Einzelkämpfer, zwei amerikanischen Jurastudenten (Josh & Stephanie) sowie für die Monate Februar-April den deutschen Referendaren Tina und Tim. In Maximalbesetzung sind wir also fünf Personen, die sich im Büro aufhalten, was bei der „Größe“ desselben ganz schön in Enge ausartet. Das Büro im Stadtteil University Heights ist so winzig, dass es nicht einmal ein Vorzimmer gibt, sondern sämtliche Verwaltungsarbeit vom Schreibtisch aus erledigt wird. Schon am ersten tag wird klar, dass hier das kreative Chaos herrscht. Sehr sympathisch, weil ein starker Kontrast zu dem letzten Monaten bei Freshfields mit durchorganisierten Abläufen, elektronischen Akten und allem modernen Firlefanz, das doch so manches Mal für mehr Verwirrung sorgt als Ordnung stiftet!
Gleich am ersten Tag werde ich von Mark ins kalte Wasser geworfen, ich soll ein Schriftsatz zur Vorbereitung einer Schiedssache erstellen, was mich mit einer Akte von mehr als 200 Seiten „etwas“ überfordert.
Gut ist, dass es Mark wurstegal ist, wo man die Arbeit erledigt, weshalb ich die Akte übers Wochenende mit nach SV kann und Freitag früh aus dem Büro komme um noch ein paar Kilometer auf dem Rad einzufahren.
Zu meinem Erstaunen akzeptiert Mark meine Zusammenfassung und -stellung der Anhänge fast unverändert. Es stellt sich jedoch später heraus, dass die Mandanten ohnehin auf verlorenem Posten standen, weshalb es auf die Qualität des Schriftsatzes nicht weiter ankam.


Technically my internship starts on Feb. 2nd but yesterday when we asked Mark for assistance he asked me to come over on Jan. 30th already. So, what the boss says is law so I show up on Wednesday already. The office is basically run by Mark and two law students of Thomas Jefferson Law School, Josh and Stephanie. It’s a small place for the five of us to work in but then we’ll have to cope. The office is situated in the University Heights district of San Diego just north of Hillcrest. The atmosphere at work differs a lot from what I experienced working with a large German Law Firm during the last months. No electronic files, no hundreds of emails a day, virtually just a telephone, a fax machine and a small collection of textbooks and forms and that’s it. Much more, Mark says, you don’t need as a sole practitioner.
The first day brings my first challenge: Mark asks me to prepare the briefing for an arbitration meeting next week. Well, the file has more than 200 pages; I’ve never seen an American style file before. I guess it’s kind of a test. Much to my surprise Mark accepts much of what I prepare over the weekend.

Montag, 29. Januar 2007

Das Unterkunftsdebakel - The Accomodation Disaster




Am Sonntagabend kommen meine beiden Kolleginnen Katrin & Tina am Flughafen an, von wo ich sie auch abhole und in ihre Unterkunft, die Vantaggio Suites fahre. Leider ist diese Unterkunft, die sonst offensichtlich eher von asiatischen Studenten Anfang 20 genutzt wird, derzeit überbucht und sie werden für eine Nacht in eine andere Anlage desselben Betreibers ausquartiert. Für mich bedeutet das, das Shuttle zu den Broadway-Suites zu spielen und auch am Morgen wieder das Taxi von dort zurück in die Vantaggio-Suites zu stellen. Man nenne mich ab hier Chauffeur.
Als wir am Montag denn gegen 11h wieder bei den Vantaggio-Suites vorfahren ist das Appartement noch nicht bezugsfertig, weshalb wie jetzt im Auto dieselbe Rundfahrt machen wie ich vor zwei Tagen mit Chris. der Kaffee in Ocean Beach schmeckt so gut wie beim ersten Mal, weshalb ich das nicht bereue! ;-)
Als wir gegen 17h die kleine Stadtrundfahrt beendet haben ist auch das „Appartement“ bezugsfertig. Es ist mit ca. 20qm für zwei Personen winzig, liegt im Erdgeschoss und hat ein Fenster direkt zum Bürgersteig hinaus. Da das Fenster nicht vergittert ist, lässt es sich leider nicht zum Lüften öffnen, was sich schon in der kommenden Nacht als großer Nachteil herausstellen wird.
Als ich gegen 21h eigentlich schon im Bett liege, erreicht mich ein Anruf von Katrin, die völlig aufgelöst von einer Überschwemmung in ihrem Apartment berichtet. Da sich die Manager der Anlage sehr unkooperativ zeigen, sagen, dass sowas nun mal vorkommt, wollen sie nichts als raus aus diesem Loch.
Bei meinem Eintreffen am folgenden Morgen gegen 11h sitzen beide sehr frustriert im Hof der Anlage, weil man versucht mit großen Ventilatoren den Hochflorteppich zu trocknen.

Leider ist das ein untauglicher Versuch, denn ohne einen Einbruch zu riskieren, kann das Fenster ja nicht geöffnet werden. Da wir nicht genau wissen, wie man aus dem Vertrag, auf den beide schon die erste Monatsmiete gezahlt haben, wieder herauskommen kann, werden wir ein paar Tage vor offiziellem Dienstantritt bei Mark vorstellig, der uns sofort seine Hilfe anbietet, sollte man sich querstellen.
Glücklicherweise kommt es zu keiner größeren Konfrontation, als der Managerin unmissverständlich klar gemacht wird, dass Tine & Katrin dort nicht weiter wohnen wollen und sie werden unter Abzug der schon „verwohnten“ Tage entlassen.
Umgezogen wird ins Island Inn, mitten in Downtown SD. Größer, sehr sauber aber ein bissel teurer! Das wird aber gern in Kauf genommen.


On Sunday evening my two colleagues Katrin and Tina, also staying here until May arrive, at the airport from where I take them to theirs previously booked apartment in the Vantaggio Suites. The place obviously mainly used by Asian students in their very early twenties is overbooked for the night so they have to stay the first night a different but better apartment complex. Well, the day after that I pick them up again and we head over to the Vantaggio Suites again only to be told that their apartment will not be cleaned until 4 p.m. So we leave their luggage there and I take them on a short tour of town roughly similar to what Chris showed me the other day. Upon our third arrival at the Vantaggio Suites around 4 p.m. they can move in to their first floor “apartment”. For the two of them the thing is tiny, roughly 180 square ft. In addition to that the only window opens directly to a well frequented sidewalk prohibiting any opening if not for the danger of a night time burglary. Well, we think this’ll have to do; at least it’s cheap, what more can one expect and I leave for Spring Valley.
Then, I’ve already headed to bed I receive a call from Katrin who, close to tears explains that when Tina wanted to take the first shower in the bath tub, the bath tub overflowed and flooded the whole apartment before they even noticed. The managers of the complex don’t seem worried, and evidently say that this will be fixed in no time. Nonetheless the girls want to get nothing but out of the cold and damp place and ask me to pick them up in the morning to search for another accommodation.
When I arrive the next morning both sit outside the complex. The managers put giant fans into the room in order to dry the wet carpet. Well, as stated previously you can’t open the window, so this is just a senseless effort. We immediately head off searching for another apartment and find a really decent one in the Island Inn. IT even is not that much more expensive. The only problem remaining is who to get the money back, they have already paid? We decide to visit Mark, the lawyer I’ll work for and ask him for assistance. He offers help without hesitation but luckily it in the end is not needed as the manager of the Vantaggio-Suites is cooperative and pays just about all the money back.

Sonntag, 28. Januar 2007

Lyons Valley - oder - überraschende Höhenmeter / Lyons Valley – or – surprise climbs

Auf dieser Tour, ich habe mich ein wenig bei Google Earth umgeschaut, begegnen mir sehr wenige Autos. Der Nachteil aber sind die Höhenunterschiede, die ich auf dieser Tour zu überwinden habe und die ich so nicht erwartete. Die Tour dauert also 3:30h statt der geplanten 2:30h und ich bin am Ende schlagsKO.

On day 5 I prepre my tour east more throughly but still encounter unexpected difficulties. A search on Google Earth turned up a quite promising route through the Lyons Valley which I find without much of a problem. The surprise is that the terrain I encounter is quite hille and the tour takes 3h30min instead of the planned 2h30min. Nonetheless it’s beautiful backcountry there.

Samstag, 27. Januar 2007

Clubrace # 1 & Stadtrundfahrt mit Chris – Clubrace # 1 & City Tour with Chris

Da ich den Jetlag noch nicht überwunden habe, fällt es mir nicht schwer, rechtzeitig für das Clubrennen, dessen Start für 7h angesetzt ist, aufzustehen. Da ich aber meinen Helm zunächst vergesse, wird es doch noch kurz knapp und ich checke als einer der letzten bei David dem Race Director ein.
Das „Rennen“ hat einen anarchischen Charme: es existiert keine behördliche Genehmigung, weshalb es offiziell als Trainingseinheit firmiert, die Wechselzone des Duathlons befindet sich vor dem Auto des jeweiligen Teilnehmers (s. Photo) und die Zeitnahme erfolgt durch Zuruf der Startnummer an die Helfer.
Ein Schwimmen kann wegen der fehlenden Genehmigung nicht stattfinden, weshalb kurzerhand auf einen Duathlon (3,2km – 26km – 6,4km) umgestellt wird. Obwohl ich seit Anfang November nicht gelaufen bin, kann ich selbst am Ende des ersten Laufsplits die Führenden noch sehen und wechsle auf Position 10/35 Startern. Das Radfahren besteht aus 26 komplett ebenen Kilometern auf Fiesta Island (www.fiestaisland.com), auf denen ich mich auf den 2. Platz vorschiebe. Den kann ich, obwohl Phillipe, ein Schweizer Biologe, wie sich später herausstelle als mich seine Frau anspricht, bis auf fünfzig Meter heranläuft.
Nach dem Rennen gibt es, ich kann es kaum glauben, von dem Helfern bereitgestelltes Frühstück. Ja, bei Muffins, Kaffee und Donuts bediene ich mich sehr gern. Damit ich aber direkt nach einer Ausbelastung gebratenen Speck in mich hineinstopfen kann, müsste ich dann doch noch ein paar Jahre hier verbringen.
Die Triathletenfamilie hier ist wirklich super! Was besonders auffällt ist das Engagement, dass man hier auch für die immer erforderlichen Helferdienste aufbringt. Das backt man eben nicht nur einmal im Jahr einen kleinen Kuchen fürs Vereinsfest, nein hier werden Muffins in Hundertschaften auf dem Ofen geholt.

Als ich erschöpft und sehr gesättigt in SV ankomme, erwartet mich Chris schon, um mir mit dem Auto einen kleinen Eindruck dieser Stadt zu geben. Wie fahren zunächst über die sehr beeindruckende, weil ca. 80m über der San Diego gespannte Pfeilerbrücke, Coronado-Bridge eben dorthin. Diese Halbinsel schützt den natürlichen Hafen von San Diego und dort, wo man mit Blick auf Downtown SD spazieren und auch Essen kann, setzen wir uns für ein Omlett in den windgeschützten Außenbereich eines erstaunlicherweise nicht zu teuren Restaurants. Nach einer Runde durch den Balboa Park erreichen wir am späten Nachmittag wieder Spring Valley.


The January Club race of the San Diego Triathlon Club iss et for today and I signed up for it when I was still back in Germany. Due to the jet lag still plaguing me I have no difficulty in getting up early enough to be on Fiesta Island for the early race start at 7 a.m. Things are a little complicated when I forget my helmet and have to return home once more but in the end I make it in time.
The Club Races are members only and it is about 50 participants. Luckily they had to cancel the swim because the club did not get a permit from the city for taking to the water. The atmosphere at the race is just charming! The transitions are situated right in front of your parked car and race numbers are just written on the back of your hand. You have to shout them out to the volunteers keeping the time.
The race today is a Duathlon (2R – 17B – 4R - distance in miles). Even though due to an injury I did not run for the last three months the first run split all right and I mount my bike in about 10th place. The bike course is 4 loops of Fiesta Island (www.fiestaisland.com) which is completely flat. At the end of the
bike split I find myself in second place and am able to hold off the third place finisher who makes up over two minutes on the 4 miles by a mere five seconds. This guy is from Switzerland as it turns out later when his wife approaches me asking me whether I was German. She had read my teams name on my jersey.
What surprises me most is that the wonderful volunteers of the Tri Club provide a huge breakfast for everyone at the finish line. Over with us in order to have people prepare all these things, you’d have to announce the event months beforehand and people would perhaps bring a small apple pie. Over here where they have such a race every month they bring food by the tons, just amazing! And yes, I thankfully eat a few muffins and Croissants but it will take a while until I’ll be able to eat fried bacon immediately after such a competition. The Americans, it seems, enjoy the stuff very much!

When I return to SV Chris already awaits me to take me on her short tour of the city. She takes me across Coronado Bridge over to the peninsula of the same name and we have lunch at a very niche café with a panoramic view of downtown San Diego. The view of downtown you have from the top of Coronado bridge is just breathtaking. After a short tour of Coronado and a quick look at the famous Hotel Del Coronado we head over to beautiful Balboa Park with all its museums and theatres.

Freitag, 26. Januar 2007

Die El Cahon-Exkursion – The Maze of El Cahon

Spring Valley ist einer der östlichsten Vororte von SD und es sieht auf der Karte aus, als ob man recht schnell aus dem verkehrsreichen Innenstadtbereich entfliehen könnte. Trotzdem schlägt mein erster Versuch, mich aus dem Straßengewirr der östlichen Vororte von SD auf weniger befahrene Straßen durchzuschlagen heute grandios fehl! Ich irre mehr als 1:30h von Straßenkreuzung zu Straßenkreuzung, denke, Richtung Osten unterwegs zu sein, fahre aber in Wahrheit nach Norden und finde erst nach Hilfe in einer Tankstelle einen Weg auf den alten Highway 80, auf dem etwas weniger lost ins und auf dem ich nicht alle dreißig Sekunden wegen der nächsten Ampel anhalten muss. Die Ausfahrt über dann 2:30h macht keinen Spaß und ich frage mich schon, wie das denn hier werden soll, wenn ich etwas ernsthafter trainieren will.
Am Nachmittag unternehme ich per Auto eine kleine Stadtrundfahrt und ende in einem Cafe am Strand von Ocean Beach, einem sehr alternativ anmutenden Surferstrand, der etwas heruntergekommen aber mir doch sehr sympathisch ist.

As Spring Valley is one of the most eastern suburbs of SD, a look at the map lets it seem quite easy to escape the dense traffic. Nonetheless my first try at this ends in disaster! Even if I afterwards realise that I took just wrong turn, I am lost in the maze that is east San Diego and El Chaon for more than ninety minutes. Only then do I meet another cyclist who directs me toward Old Highway 80 an a little less traffic. The tour of altogether 2h30min is not much fun and I really begin to doubt if ever I’ll find a nice bike ride here.
In the Afternoon I head out by myself for a “short” tour of San Diego in my car and am really surprised by the sheer vastness of the city limits. I end up having coffee in Ocean Beach a surfer neighbourhood a little run down but perhaps because of this very appealing.

Donnerstag, 25. Januar 2007

Die Tri-Coast / The Tri-Coast

Nach dem kleinen Einkauf (ein paar Früchte, Butter, Bagles & Marmelade ) für großes Geld ($ 70), fahre ich raus aus der Stadt und Richtung Norden die Küste hoch. Hier gibt’s die größten triathlonspezifischen Läden, in denen ich bislang gewesen bin: B&L Bikes and Sports und Nytro. Sehr gut bestückt und ich bekomme auch eine optische Schwimmbrille, die ich in Deutschland vergessen habe.
Danach erkunde ich mal die Küste auf dem Rad, aus dem Küstenhighway 101 finden auch die Ausfahrten des Tri Club San Diego statt, dem ich für das Jahr 2007 beigetreten bin. So richtig spannend versprechen diese Ausfahrten kaum zu werden, denn der Küstenhighway ist voller Autos und Kreuzungen, die jeglichen Rhythmus in der Ausfahrt im Kein ersticken. So ganz nachvollziehen kann ich nicht, dass dies hier als das Paradies für Triathleten gilt, denn es gibt, jedenfalls was die Radtrainingsmöglichkeiten angeht, deutlich bessere Gegenden als die hiesige Küstengegend. Aber wir werden sehen, was sich sonst nicht finden lässt.

After shopping at Albertsons I use the beautiful day to drive up the coat to Encinitas and Carlsbad. Well, there is a reason for that: along this coastal strip of 10 miles are situated the two most prominent triathlon stores of San Diego County, Nytro and B&L Bikes and Sports. As was to be expected, I’ve forgotten a few important things and I can get my optical swimming goggles at B&L as well as a few tips concerning bike routes.
Next I take my bike out of the car for my first ride. It’s just up north on Highway 101 where they also have club rides of the Triathlon Club of San Diego that I have become a member prior to coming over here. This route seems nice for showing off but for a real training ride there are way too many traffic lights and cars. So for my long rides I’ll have to look elsewhere than the coastal San Diego County.

Shopping

Ich wache gegen 5:30h Ortszeit auf, was akzeptabel ist, wenn man bedenkt, dass es für meinen Körper schon 14:30h ist. Noch im Dämmerzustand baue ich das Rad zusammen und fahre gleich zum Abholen des reservierten Mietwagens zu http://www.dirtcheaprentacar.com/, die ihrem Namen alle Ehre machen. Als Bob, der mich dorthin gefahren hat, kann er ein: „Oh god, Tim, you are selling your soul!“ nicht unterdrücken. Der Wagen, ich taufe ihn wegen seiner vielen Roststellen „RL“ (Sprich: Arrr-El für Rostlaube), ist ein 1995er Hundai Accent mit fast 200.000 Meilen auf dem Tacho. Der Kofferraum ist so klein, dass das Radl auf der Rückbank transportiert werden muss.

Da ich bis nächste Woche noch nicht bei Mark Bluemel antreten muss, nutze ich den Tag, um erst einmal einzukaufen. Bei Albertsons um die Ecke in Spring Valley komme ich dann erstmals sein knapp 10 Jahren wieder in Kontakt mit einem RICHTIGEN amerikanischen Supermarkt: riesig, nach Plastik riechend, grässliche Biere und noch viel mehr ungesundes Essen als in einem deutschen Süßigkeitenladen.


I wake up at 5:30 a.m., quite acceptable if you consider that my body thinks it’s 2:30 p.m. Still a little dizzy I reassemble my bicycle. Before I can take thke my steed out for a ride however Bob and I take off to pick up my rental car at http://www.dirtcheaprentacar.com/. Well, the car is what I expected: a tiny, old and really battered Hundai Accent with just unter 200,000 miles. When Bob sees the car for the first time he cannot suppress shouting out loud; „Oh god, Tim, you are selling your soul!“. Before I drive off, the car gets its name: “RL” which is short for “rusty shed” in German. The trunk of the car is so tiny that I’ll have to transport the bike on the rear seats but luckily I brought a lock to fix it to the front steats.

My internship starts on Feb. 2nd so I can use this first day to go shopping for essentials. Albertsons is right arounds the corner from 3467 Glen Drv., Spring Valley, where the Lambs live, roughly 12 miles east of downtown San Diego. After ten years this my first time in a REAL American supermarket again and it’s all the same: the smell of plastic and chlorine, only disgusting American beer and much more unhealthy food than in the German equivalents.

Shopping

Ich wache gegen 5:30h Ortszeit auf, was akzeptabel ist, wenn man bedenkt, dass es für meinen Körper schon 14:30h ist. Noch im Dämmerzustand baue ich das Rad zusammen und fahre gleich zum Abholen des reservierten Mietwagens zu http://www.dirtcheaprentacar.com/, die ihrem Namen alle Ehre machen. Als Bob, der mich dorthin gefahren hat, kann er ein: „Oh god, Tim, you are selling your soul!“ nicht unterdrücken. Der Wagen, ich taufe ihn wegen seiner vielen Roststellen „RL“ (Sprich: Arrr-El für Rostlaube), ist ein 1995er Hundai Accent mit fast 200.000 Meilen auf dem Tacho. Der Kofferraum ist so klein, dass das Radl auf der Rückbank transportiert werden muss.

Da ich bis nächste Woche noch nicht bei Mark Bluemel antreten muss, nutze ich den Tag, um erst einmal einzukaufen. Bei Albertsons um die Ecke in Spring Valley komme ich dann erstmals sein knapp 10 Jahren wieder in Kontakt mit einem RICHTIGEN amerikanischen Supermarkt: riesig, nach Plastik riechend, grässliche Biere und noch viel mehr ungesundes Essen als in einem deutschen Süßigkeitenladen.


I wake up at 5:30 a.m., quite acceptable if you consider that my body thinks it’s 2:30 p.m. Still a little dizzy I reassemble my bicycle. Before I can take thke my steed out for a ride however Bob and I take off to pick up my rental car at http://www.dirtcheaprentacar.com/. Well, the car is what I expected: a tiny, old and really battered Hundai Accent with just unter 200,000 miles. When Bob sees the car for the first time he cannot suppress shouting out loud; „Oh god, Tim, you are selling your soul!“. Before I drive off, the car gets its name: “RL” which is short for “rusty shed” in German. The trunk of the car is so tiny that I’ll have to transport the bike on the rear seats but luckily I brought a lock to fix it to the front steats.

My internship starts on Feb. 2nd so I can use this first day to go shopping for essentials. Albertsons is right arounds the corner from 3467 Glen Drv., Spring Valley, where the Lambs live, roughly 12 miles east of downtown San Diego. After ten years this my first time in a REAL American supermarket again and it’s all the same: the smell of plastic and chlorine, only disgusting American beer and much more unhealthy food than in the German equivalents.

Mittwoch, 24. Januar 2007

Amerikanische Hilfsbereitschaft – American Helpfulness

Die erste Kostprobe dieser, jedenfalls zumeist und öfter als in Deutschland zu findenden Eigenschaft der Einwohner dieses Landes bekomme ich schon, bevor ich mein eigentliches Ziel San Diego erreiche. Da ich beim Zwischenstopp in Chicago bemerkte, dass ich meine neue Digitalkamera entweder am Gate in Frankfurt oder im Flugzeug liegengelassen habe, und das meinem Sitznachbarn auf den Flug Chicago – San Diego erzähle, bekomme ich von ihm detaillierte Einkaufstipps für alle Elektronikgeräte. Er zählt vier verschiedene Großmärkte auf, empfiehlt aber „Fry’s“ als den größten und günstigsten.

Und dann als ich aus dem Flughafen komme, empfangen mich Christine & Bob, die mich für meine Zeit hier bei sich wohnen lassen! „Selbstverständlich“ hatte Chris am Telefon gesagt, verlangt sie dafür nichts. Davon bin ich immer noch völlig schockiert und weiß nicht, wie ich das auch nur annähernd zurückgeben soll.

Der erste Tag geht um 24h Ortszeit SD zu Ende. Das sind 29 Stunden, die ich am Stück wach geblieben bin. Anstrengend, aber zur Vermeidung des totalen Kollapses wegen Jetlags fast unumgänglich.


I get a first taste of this character trait that at least on the surface I think is more present in the US than in Germany even before I reach my final destination of San Diego, CA. I lost my brand new digital camera somewhere on the way from Frankfurt to O’Hare Airport, Chicago and intend to buy a new one upon arrival. Well three months without photo documentation, no way! The man in the seat next to me on the plane from Chicago to San Diego immediately offers help! Fry’s, he says is the best and cheapest place to get electronic devices and he even mentions that they have ads on the last page of the Friday newspaper!

And at the airport I am greeted by Christine and Bob who will put me up for my three months here in San Diego. “Certainly” Chris told me on the phone a few months ago they will accommodate me a no costs. I am still taken aback by this and do not know how ever to givt that back to them.

Day one ends at 12 p.m. local time. That’s was 29 hours without sleep. Wow! But in order to overcome the jet lag that was inevitable!

24. 1. 2007 Ankunft in SD - Arrival

Am Flughafen werde ich von Christine und Bob, der Familie, die mich hier unglaublicherweise kostenlos bei sich wohnen lassen lässt abgeholt und hinaus geht’s nach Spring Valley, einem Vorort ca. 15km östlich von Downtown San Diego (SD).

Upon arrival Christine and Bob, the family I will be staying with for the three months pick me up at the airport. We head east to their house which is situated in Spring Valley, some 15km from downtown San Diego (SD).

Freitag, 1. Dezember 2006

Dienstag, 3. Oktober 2006

Sonntag, 1. Oktober 2006

Freitag, 21. Juli 2006

Hallo Michel,

hier also Deine persönliche Anfahrtsskizze zur Radstrecke. Wenn Ihr die Zeit habt, würde ich das Samstag schon einmal nach der Radabgabe abfahren, damit es Sonntagn icht zu hektisch wird.


1. Du musst zuerst mit dem Auto zum Schwimmen.


ACHTUNG: Fahre am Sonntag nicht auf den ausgeschilderten Parkplatz. Da kommt man zwar gut rein, darf aber erst nach 10:00h wieder raus fahren, das ist zu spät. Mika fährt am besten mit dem offiziellen Shuttle-Bus hin, das ist für Athleten das einfachste.


Du fährst nach der Route Ffm-Schwimmstrecke, die ich Dir per Email geschickt habe. Du wirst sehen, dass dort, wo die Route endet, schon einige Zuschauer parken. Den Fußweg zum See - ca. 1,5km - habe ich Dir hier aufgezeichnet:






2. Schwimmen - Radstrecke



Nach dem schwimmen fährst Du nach der NEUEN Beschreibung (die alte hätte Dich in eine Sackgasse geführt) zum Ausgangspunkt fürs Rad fahren "P". Von dort aus ist es zu Fuß ca. 1,8km zu km 85 der Radstrecke (X links oben). Von dort sind es ca. 2,5km zu km 110 der Radstrecke (X rechts unten). Wenn Mika bei km 85 durch ist, solltet Ihr bald loslaufen, der Abschnitt km 85-110 ist sehr schnell zu fahren.

Übersicht:




Details:







3. Rad - Laufstrecke

Nachdem Mika bei km 110 durch ist, fahrt ihr am besten der Streckenbeschreibung Rad-Lauf, diei ch Euch gesendet habe mach Frankfurt zurück. Das bringt Euch an das Südufer des Mains. Dort ist ~ km 7, ihr habt also ca. 2h Zeit dorthin zu kommen, das ist viel Zeit. km 7 ist ideal zum gucken, denn dort laufen die Athleten eine Schleife und kommen 2x innerhalb von 12min vorbei. Zum Ziel sind es von dort auch nur 2km.

Dort werden auch wir zum zuschauen sein, wir werden ein Zelt aufstellen und grillen.




Viel Spaß!

Tim

Mittwoch, 19. Juli 2006

Dienstag, 27. Juni 2006

Dienstag, 20. Juni 2006

Dienstag, 6. Juni 2006